Sicherheitsprofile und Schlüssellängen für HBCI/FinTS
Einige Banken, wie die Volks- und Raiffeisenbanken, stellen zur Zeit auf höhere Schlüssellängen um. Die Umstellung geschieht durch das Wechseln des Sicherheitsprofils. Der Sicherheitsprofilwechsel wird in HBCI/FinTS 3.0 ab MacGiro 6.0.5 unterstützt.
Das alte Verfahren RDH-1 konnte sowohl mit Schlüsseldateien als auch mit Chipkarten verwendet werden. Die Schlüssellänge betrug dabei 768 Bit. Die Chipkarten für dieses Verfahren werden häufig als RSA-Chipkarten bezeichnet und können nicht für die neueren Verfahren eingesetzt werden. Das gilt auch für die MacGiro RSA-Chipkarte.
Für den Betrieb mit Schlüsseldateien gibt es die Profile RDH-2 und RDH-10. Dabei werden von MacGiro Schlüssel bis 2048 Bit Länge verwendet.
Für Chipkarten gibt es die Profile RDH-3 und RDH-5 mit Schlüssellängen von 1024 Bit bis 1536 Bit. Die Chipkarten dafür verwenden das SECCOS-Betriebssystem und werden oft auch so bezeichnet.
Neu sind die Profile RDH-7 und RDH-9, die mit einer neuen Generation von Chipkarten (Aufdruck SECCOS6) Schlüssellängen von bis zu 2048 Bit verarbeiten.
Die Profile RDH-3 und RDH-7 werden mit personalisierten Chipkarten verwendet. Diese sind auf den Namen des Besitzers ausgestellt, und können sich mittels eines Zertifikates der Bank gegenüber ausweisen. Bei diesen Verfahren braucht MacGiro keinen Ini-Brief zu drucken, den Sie unterschreiben und an Ihre Bank einsenden müssten.
